Martin Baumgärtner und Prof. Dr. Jens Klose haben ein neues MAGKS-Discussion Paper herausgebracht.
Es trägt den Titel “Forecasting Exchange Rates with Commodity Prices - A Global Country Analysis” und kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: https://www.uni-marburg.de/fb02/makro/forschung/magkspapers/paper_2018/12-2018_baumgaertner.pdf


The economic situation of the Euro zone has recently improved. Nevertheless, growth and employment figures of important member countries such as Italy, Spain and France demonstrate clearly that the crisis is all but over. The weaker economies’ request for support from their stronger neighbors, first of all Germany, is a constant element of political debate. Germany refuses to go along with demand side oriented investment programs, meant to produce positive spillover effects for its neighbour countries. Instead, the German government sticks to its austerity policy, claiming that the source of the Euro zone’s sustaining economic vulnerability is to be found on the supply side, weakening those economies’ international competitiveness. Relying on economic data analysis rather than politically motivated arguments, this paper focuses on the economic facts behind those two conflicting lines of argumentation.

http://rdcu.be/JzZ7

JEL Classification: F 33, F 34, F 42, H 62,

Auch wenn sich die wirtschaftliche Lage der Eurozone zwischenzeitlich grundsätzlich verbessert hat, so zeigen die makroökonomischen Eckdaten wichtiger Mitgliedstaaten wie Italien, Spanien und Frankreich uns dennoch, dass die Gefahr der Eurokrise noch lange nicht gebannt ist. Diese Euroländer erwarten deshalb von ihren starken Nachbarn, allen voran Deutschland, aktive Hilfe in Form nachfrageorientierter, staatlicher Ausgabenprogramme, von denen sie sich positive Spillovereffekte auf die eigene Wirtschaft versprechen. Die Bundesregierung hat sich diesen Wünschen bisher konsequent verschlossen und an ihrer Austeritätspolitik festgehalten. Sie empfahl ihren Nachbarländern stattdessen, dem deutschen Beispiel zu folgen und wettbewerbsfeindlichen Ineffizienzen auf der Angebotsseite durch entsprechende Reformen zu bekämpfen. Der beiliegende Artikel beleuchtet die ökonomischen Fakten hinter dieser Debatte, die von den politischen Parteien der betroffenen Euroländer in der Regel allzu politisch, also zu interessengesteuert und zu wenig ökonomisch rational geführt wird.

http://rdcu.be/JzZ7

 


Prof. Dr. Jens Klose hat zusammen mit Prof. Dr Ansgar Belke von der Universität Duisburg-Essen ein Arbeitspapier mit dem Titel “ Equilibrium Real Interest Rates, Secular Stagnation, and the Financial Cycle: Empirical Evidence for Euro-Area Member Countries“ herausgebracht. Es kann unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.rwi-essen.de/publikationen/ruhr-economic-papers/919/